Sommer

Sie ist ein Sommerregen,
Sie lässt die Sonne schweben,
Sie ist ein kalter Wind,
Ein Kind das lauthals singt,
Uneinnehmbar und doch wahr
legt  sie Freude und Einsamkeit offen ihm dar.

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hoffentlich mehr als weniger zurück

Ich habe in der letzten, längeren Zeit nichts mehr von mir hören lassen. Ich brauchte einfach mal ein bisschen Zeit für mich. Zumindest dachte ich das. In den letzten Monaten habe ich versucht mein Leben in der Griff zu kriegen, Erwartungen zu erfüllen und vernünftige Entscheidungen zu treffen. Ich hab es geschafft. Ich habe mein Leben umgekrempelt und ich bin verdammt unglücklich damit. Am liebsten würde ich heute noch alles hinschmeißen und von vorne anfangen. Aber ich tue es nicht. Immerhin hat man Verantwortungen, Verpflichtungen… und eine scheiß Angst vor Veränderung. Ich tapse also lieber weiterhin unglücklich vor mich hin, weil ich zu feige für die alternativen bin. Ich werde ab jetzt hoffentlich wieder öfter hier meinen Frust über mich selbst und die Weld heraus lassen, bis ich den Mut aufgebracht habe alles was ich mir aufgebaut habe wieder umzuschmeißen.

Auszeit

Der Druck wird zu groß. Diese ständige drei- stündige Fahrerei pro Tag und der nahezu unendliche Stoff den es zu lernen gilt sind einfach zu viel. Dazu noch die Arbeit. Ich verschwinde in einem Chaos- Haufen bestehend aus Dingen die noch zu erledigen sind und solchen die schon längst erledigt hätten sein müssen. Seit einem Monat ca. 4 Stunden Schlaf pro Nacht. Ich hab keinen Bock mehr. Ich nehme mir ne Auszeit und wenn es nur ein Tag ist an dem ich jeder Krise, jeder Arbeit und jeder Streiterei aus dem Weg gehe. Ein Tag Krafttanken. Denn es wird nicht leichter werden.

Veränderung

Sie wandelt auf dem Weg, den sie für den einzigen hält. Von dem man ihr sagt, es sei der richtige. Ein Weg auf dem viel verloren geht. Ein Weg der steinig und schlammig ist und in dessen modrigem Boden sie unterzugehen scheint . Ein Weg der sie unglücklich macht und einsam. Es ist an der Zeit ihr zu sagen, dass es nicht nur diesen einen Weg gibt, dass sie sich ihren eigenen schaffen soll, einer den sie und nicht irgendjemand sonst für sie ausgesucht hat. Die Zeit für Veränderung ist nah.

Enttäuschungen…

Sie ist wütend. Auf ihn und auf sich selbst. Sie ist enttäuscht, weil er sein Versprechen gebrochen hat und sauer weil sie glaubte er würde es nicht tun. Sie wurde eines besseren belehrt. Er hat sich ihr Vertrauen nicht verdient. Sie hat es ihm geschenkt. Es war kein Fehler, das weiß sie. Sie liebt ihn wie einen Bruder und einen besten Freund. Diese Liebe ist ein großes Glück und kann doch so Schmerzhaft sein. Er ist offen und ehrlich, witzig, klug, liebevoll und chaotisch und nimmt kein Blatt vor den Mund aber er wird so schnell wütend, ist verbissen, unzuverlässig und engstirnig. Sie weiß das. Ihre Liebe zu ihm ist vielleicht naiv wie die eines Kindes, aber sie macht sie nicht blind. Und doch hat sie die Enttäuschung nicht kommen sehen. Er hat sie ihm Stich gelassen obwohl sie ihn dringend brauchte. Ein weiterer Schmerz den sie verzeiht. Ein weiterer Fehler den er bereut. Eine Angst vor Verlust die weder ihn noch sie loslassen wird.

Betrunken vor Lust

Sie kennt ihn schon lange. Aber nicht so. Er war ein guter Freund. Nun ist er mehr. Er ist der Grund für ihre Lust und die Liebe die sie umgibt. Zwischen ihnen ist es einfach unkompliziert und er weiß was sie will. Sie hat mit ihm nie zuvor über das gesprochen das sie geil macht. Hat ihm nie von ihren
Phantasien erzählt. Hat nie versucht mit ihm ihre Wünsche zu verwirklichen und hat trotzdem den besten Sex. Kein Orgasmus ist so intensiv und kein Kuss so bedeutend wie mit ihm. Sie kann die Hände nicht von ihm lassen. Ob in der Bahn, der Bar, auf offener Straße oder bei Freunden auf dem Klo, wenn sie ihn ansieht will sie immer nur ihn. Hart, Schnell und möglichst oft. Er sieht sie anders. Er sieht sie wie sie ist. Es ist alles anders. Es ist geiler, heißer, lustvoller und ehrlicher. Es zeigt wer sie ist, es zeigt wer er ist und sie kommen nicht mehr von einander los. Nun ist es nicht mehr nur Sex sondern eine Beziehung und das nun fast ein Jahr.

Phönixfeder

Sie ist eine Phönixfeder.
Sie hinterlässt ihre Seele
und hält daran fest, dass sie in dieser Welt ihren Träumen hinterher laufen muss,
wird von dem Druck der auf ihr lastet zerquetscht
und taucht immer wieder in diese andere, dunkle Welt ab,
glauben an sich selbst und verzweifeln daran,
sucht in immer neuen Betten die wärme die ihr fehlt,
verstößt den Schatten bis er mit viel stärkerer Kraft zu ihr zurück kommt,
gibt nicht auf kämpft weiter und verfängt sich im Licht,
badet in Liebe und Geborgenheit bis sie wieder hinab gezogen wird.
Sie trägt eine enorme Last.
Sie ist eine Phönixfeder.

Ein Tag wie jeder andere

Er schreit. Stunden vergehen. Ich will nur schlafen. Morgen ist viel zu tun. Er lässt mich nicht zur Ruhe kommen. Ich versuche alles damit er einschläft. 5 Minuten Stille.
Ich habe die ganze Nacht kein Auge zu getan. Mehrere Tassen Kaffee. Los zum Flughafen. Mutter kommt aus dem Urlaub zurück. Wünschte sie würde wieder fahren. Sie sucht streit. Ich flüchte vor ihr so schnell ich kann. Einkaufen. Arbeiten. Ich komm nach Hause. Er schreit. Ich will nur schlafen. Morgen ist viel zu tun. Er lässt mich nicht zur Ruhe kommen.

xoxo Bambikesch

wild und unbändig

Sie wirbelt über die Tanzfläche. Tanzt, trinkt und liebt als würde es kein morgen mehr geben, als wäre dies der letzte Tag, die letzte Stunde, die letzte Sekunde – der letzte Moment –
Sie lässt die Moral fallen. Befreit sich von den Ketten, die sie zurückhalten, die sie schon so oft gestoppt haben, die nie zugelassen haben das sie sich fallen lässt, in einem fremden Bett aufwacht und vor dem Frühstück wieder verschwindet.
Heute ist es anders. Sie ist frei.
In den Blicken der Männer spiegelt sich ihre Begierde. Ihr Durst wird von Küssen und Alkohol gestillt
Schwitzende Körper reiben sich an einander, reiben sich an ihr.
Massen von Menschen verschwimmen zu einem ganzen. Sie taucht ein in in eine neue Welt.Der Raum ist von Energie geladen. Nackt und ungehemmt. Sie holt sich was sie will. Leidenschaft. Sex.
Es ist ein Tag an dem sie nichts bereut, nichts zurückhält, heute zählt nur sie.
Ihre Bedürfnisse, ihre Befriedigung.
Umgeben von Flackerndem Licht und dröhnender Musik ist sie wild und unbändig.

Die Schlacht

aschfahle Gesichter gefangen in Staub
bedrückend laut und doch so leise
geschundene Körper des Lebens beraubt
geschickt auf eine neue Reise

steigen hinab in die Dunkelheit
Hoffnungslos ganz ohne Macht
Regentschaft der Vergänglichkeit
Ende und Anfang einer langen Schlacht

Weinende Grimasse bleibet gebrochen zurück
früher verhasst doch nun verehrt
verloren geglaubtes Lebensglück
ein letztes Wort beleibt auf ewig verwehrt