Ein Tag wie jeder andere

Er schreit. Stunden vergehen. Ich will nur schlafen. Morgen ist viel zu tun. Er lässt mich nicht zur Ruhe kommen. Ich versuche alles damit er einschläft. 5 Minuten Stille.
Ich habe die ganze Nacht kein Auge zu getan. Mehrere Tassen Kaffee. Los zum Flughafen. Mutter kommt aus dem Urlaub zurück. Wünschte sie würde wieder fahren. Sie sucht streit. Ich flüchte vor ihr so schnell ich kann. Einkaufen. Arbeiten. Ich komm nach Hause. Er schreit. Ich will nur schlafen. Morgen ist viel zu tun. Er lässt mich nicht zur Ruhe kommen.

xoxo Bambikesch

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wild und unbändig

Sie wirbelt über die Tanzfläche. Tanzt, trinkt und liebt als würde es kein morgen mehr geben, als wäre dies der letzte Tag, die letzte Stunde, die letzte Sekunde – der letzte Moment –
Sie lässt die Moral fallen. Befreit sich von den Ketten, die sie zurückhalten, die sie schon so oft gestoppt haben, die nie zugelassen haben das sie sich fallen lässt, in einem fremden Bett aufwacht und vor dem Frühstück wieder verschwindet.
Heute ist es anders. Sie ist frei.
In den Blicken der Männer spiegelt sich ihre Begierde. Ihr Durst wird von Küssen und Alkohol gestillt
Schwitzende Körper reiben sich an einander, reiben sich an ihr.
Massen von Menschen verschwimmen zu einem ganzen. Sie taucht ein in in eine neue Welt.Der Raum ist von Energie geladen. Nackt und ungehemmt. Sie holt sich was sie will. Leidenschaft. Sex.
Es ist ein Tag an dem sie nichts bereut, nichts zurückhält, heute zählt nur sie.
Ihre Bedürfnisse, ihre Befriedigung.
Umgeben von Flackerndem Licht und dröhnender Musik ist sie wild und unbändig.

Die Schlacht

aschfahle Gesichter gefangen in Staub
bedrückend laut und doch so leise
geschundene Körper des Lebens beraubt
geschickt auf eine neue Reise

steigen hinab in die Dunkelheit
Hoffnungslos ganz ohne Macht
Regentschaft der Vergänglichkeit
Ende und Anfang einer langen Schlacht

Weinende Grimasse bleibet gebrochen zurück
früher verhasst doch nun verehrt
verloren geglaubtes Lebensglück
ein letztes Wort beleibt auf ewig verwehrt

Maschendrahtzaun

Langsam geht sie die menschenleer Straße entlang. Schaut sich um und dreht ihren ipod voll auf. Musik dröhnt in ihren Ohren. Durch die Löcher eines Maschendrahtzauns schaut sie auf eine andere Welt. Ihre Hände berühren das kalte Metall das sie daran hindert Frei zu sein. Sie fängt an zu rennen. Irgendwo muss der Zaun doch enden! Ihre Lungen fangen an zu bersten, doch sie gibt nicht auf. Wird schneller und schneller. Ihr Körper wird taub und sie wünscht sich, dass diese Taubheit ihren gesamten Körper erfüllt. Wenn sie nicht frei sein kann, möchte sie zumindest den Schmerz nicht spüren müssen, den die Welt ihr antut.

einsam

Sie begegnet fremden Menschen,
jeden Tag aufs neue,
Massen laufen an ihr vorbei.
Doch die wenigsten nehmen Notiz von ihr,
Selten kommt es vor, dass sie Menschen trifft,
die sie auf ihrem Weg begleiten.
Die nicht mehr fremd sind, sondern vertraut.
Aber nur die wenigsten bleiben auf Dauer.
Schon lange ist niemand mehr geblieben.
Sie ist immer ihren eigenen Weg gegangen
und hat dadurch viel verloren.
Das Leben hat sie einsam gemacht.

Für ihr Leben

Sie steht auf einem Steg. Sie spürt den Wind, hört dem rauschen der Wellen zu und rieche das Meer, während sie die Sterne am Himmel betrachte.
Sie fängt an zu laufen.
Immer weiter, bis sie das Ende des Stegs erreicht hat. Sie klettert auf die Brüstung.
Der Moment ist perfekt – perfekt um noch einen Schritt weiter zu gehen.
Sie springt.
Der Wind trägt sie und für ein paar Sekunden fühlt es sich so an als könnte sie fliegen. Sie ist frei und vollkommen losgelöst.
Es war schon immer ihr Traum zu fliegen.
Sie taucht in das Wasser ein. Es ist Eiskalt. Schnellstmöglich versucht sie zurück an die Wasseroberfläche und an Land zu kommen. Es ist anstrengend. Wahnsinnig anstrengen. Die Wellen versuchen immer wieder sie unter Wasser zu drücken und aufs Meer hinaus zu ziehen. Ihr Körper kann nicht mehr. Er will aufgeben und sie in die Dunkelheit der Ohnmacht hinab gleiten lassen.
Doch ihr Wille ist stärker.
Als sie aus dem Wasser komme kann sie sich vor Erschöpfung kaum noch auf den Beinen halten, sie klappert mit den zähnen und ihr Knie blutet, obwohl sie sich nicht daran erinnern kann sich gestoßen zu haben
– der Sprung war eine dumme Idee –
aber sie ist glücklich, denn endlich hat sie wieder gekämpft.
Für das was ihr wichtig ist.
Für ihr Leben.

Endlich alleine !

Wer kennt es nicht, das wohlbehagliche Gefühl, nach Tagen voller Gewusel, die eigene Wohnung endlich mal wieder nur für sich allein zu haben?
Natürlich bin ich gerne von den Menschen umgeben die ich liebe aber das ändert nichts daran das ich ab und zu auch komplett auf Gesellschaft verzichten kann. Bei manchen Besuchern freu ich mich über ihr kommen genauso sehr wie über ihr gehen und bin ziemlich erleichtert wenn die Besuche nicht von langer Dauer sind. Mit anderen verbringe ich Tage und Wochen, aber selbst bei meinen lieblings-Menschen kommt es vor das ich zuviel kriege.
Das ich schnell genervt von der Gegenwart anderer sein kann und umgekehrt, hindert mich jedoch nicht daran momentan auf WG und WG-Partner suche zu gehen. Ob das so eine gute Idee ist…?
Keine Ahnung, aber mein Entschluss steht fest
– Also, zukünftige WG-Partner freut auch auf ein kleines Nervenbündel und eine absolute Chaotin!

Aber zunächst einmal genieße ich die verbleibende Zeit in dieser Bude und gönne mir
Eine kleine Auszeit – ein gutes Buch – eine Tasse Tee – und Schokolade!

xoxo bambikesch

Hallo Welt!

Wer kennt sie nicht, die Menschen die man auf den ersten Blick nicht leiden kann und denen es umgekehrt wohl genauso geht?
Dumm nur wenn das arrogante Arschloch dem man sonst konsequent aus dem Weg gehen würde einer der Menschen ist, die in deinem Leben was zu sagen haben. Sei es der Chef, der Dozent oder der Lehrer richtig wehren kann man sich nicht. Natürlich lässt man sich nicht alles gefallen, vor allen Dingen nicht wenn man so eigensinnig ist wie ich, doch irgendwie ist man immer das kleine Mäuschen das vor der großen Schlange sitzt.
Da zumindest die Schulzeit jetzt hinter mir liegt, hab ich nun, wenn auch nicht mehr besonders lange, endlich die Gelegenheit alle Menschen auf die ich auch verzichten kann hinter mir zu lassen.
Da sie sich aber auf kurz oder lang sowieso wieder in mein Leben schleichen werden brauche ich einen Zufluchtsort.

Meine Blog – Meine kleine Welt

Dieser Blog wird ein buntes Gemisch aus alle dem was mich bewegt. Ein Wirrwar aus Gedichten und Geschichten und kleinen chaotischen Einträgen.

Denn hier heißt es Tschüss arrogantes Arschloch und Hallo kleines Mäuschen!

xoxo Bambikesch